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Rotz & Yoga auf Instagram

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Werte Leserschaft, Als bekanntermaßen weltoffener und ausgeglichener Mensch muss ich jetzt mal eine Frage stellen: Was zur Hölle ist denn grade mit meiner direkten Peergroup los?! Ich weiß ja, es wird Frühling und jeder möchte wieder ein bißchen frischen Wind in sein Leben bringen, aber... Was soll denn dieses Yoga?  Alle, aber wirklich alle Vorstadtmuttis rennen grade in Scharen in irgendwelche Yoga-Selbstfindungskurse.  Zur Entspannung und inneren Ausgeglichenheit.  In eine Einrichtung, die seit 1997 nicht mehr gelüftet worden zu sein scheint und in der ihnen ein haariger Knilch mit Klangschale und schmutzigen Füßen was über zurechtgelegte Spiritualität erzählt. Abseits dieses Etablissements mit in abblätterndern, goldfarbenen Om-Zeichen an den Wänden, würden den ausnahmslos alle yogapantstragende, augenbrauen-on-fleek stylende Muttis noch nicht mal auf ihrem Febreze besprühten Sofa Platz nehmen lassen.  Und teuer ist so ein Kurs. Mr. Barfußlauf weiß wohl, ...

Extreme Mütter oder, wie ein Drogeriebesuch zum Hindernislauf wurde

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Liebe Leser, zunächst sollt Ihr wissen, dass ich diesen Text hier mit meinen Mittelfingern tippe. Diese Geste geht an all die Vertreterin der Zunft 'Mutter', die meinen, sie hätten den goldenen Preis der Kindererziehung mit dem Durchschneiden der Nabelschnur bekommen. Es geht mir heute um ein Thema, mit dem jede Mama früher oder später in Berührung kommt:  Andere Mütter. Besser gesagt: andere, extreme Mütter. Oder, meistens weibliche, Zeitgenossen, die sowieso alles viel, viel besser wissen. Ich habe in meinem Leben zum Glück den ziemlich privilegierten Status der Vorsitzenden des Scheiß-auf-eure-Meinung e.V. erreicht und kann somit ganz gut entscheiden, was ich mir zu Herzen nehme, und was nicht, aber es brennen mir trotzdem ein paar Erlebnisse unter den Nägeln, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Sogar in diesem Moment topaktuell, denn während ich angefangen habe, diese Zeilen hier mit angespitzten Mittelfingern in die Tasten zu hauen, hat sich mein 15 Monate al...

Kamikaze Erlebnis: Mütterforum und der ewig zusammengebundene Pferdeschwanz

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Hallo ihr Lieben, ich fange jetzt nicht damit an, wie ewig es her ist, dass Ihr das letzte Mal was von uns hierüber gehört habt und blabla- ist ja auch eher anstrengend, das jedesmal mit dazu gelobten Besserungsgelöbnissen zur Frequenz dieses Blogs zu lesen... Kommen wir also gleich zum Wesentlichen. Die Zwergin wächst. Sehr schnell. Nächsten Monat ist Geburtstag und das kleine Zauberwesen wird ein ganzes Jahr alt. So viel ist passiert in diesem ersten Babyjahr!  Angefangen bei dem Erlebnis Geburt über den monatelangen Kampf mit schmerzenden Brustwarzen beim Stillen, über das Thema Beikost und die unglaublich schnelle motorische und kognitive Entwicklung, die so ein Zwerg in den ersten Monaten durchmacht. Das Kind hat jetzt Zähne. Schöne, weiße, kleine Milchzähnchen, die sie sehr gerne in des Häuptlings großen Fußzeh rammt oder mir an meinem Oberarm-Winkfett zeigt, das selbiges zur Genüge vorhanden ist. Zum Glück habe ich schon vor einiger Zeit abgestillt und mir ist das...

Heimatliche Naturerkundung

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Liebe Leser, Ausflüge mit Kind sind ja immer so eine Sache. Vor allem am Wochenende.  Der Mann ist dann zuhause, man möchte, dass der Tag schön wird, alle haben ja irgendwie ein nettes Wochenenderlebnis verdient. Ich möchte Euch nun, abschließend zum Wochenende, von unseren Versuchen, den KinderNaturErlebnispfad in Hinterzarten (Schwarzwald) zu begehen, erzählen.  Das ganze Unterfangen scheint vom verdammten Wetter echt verflucht zu sein. Angefangen hat alles letztes Wochenende: es war schon ein bisschen später am Tag, aber ich hatte über den Weg, der von einem kleinen Wichtel namens Evernius begleitet wird, der, auf am Wegesrand aufgestellten Tafeln, älteren Kindern was über die örtliche Flora und Fauna erzählen soll, gelesen, es wurde für gut befunden und ergo alles kindernötige und die Furzknotin eingepackt und wir so ab durchs Höllental da hoch.  Am Bahnhof vom Hinterzarten angekommen- zack! Gewitter und Regen.  Aber nicht so ein bisschen á la "lass ein...

Mama-Freunde, Krabbelgruppe, Busenwunder

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Liebe Leser, lange, lange, schrecklich lange ruhte dieser in Worte gefasste Einblick in unser kleines Familienleben.  Es ist Samstag und die drei Giganticazugehörigen kommen grade von einem langen Spaziergang durch die hiesige Berg- und Tallandschaft.  Papa und Kind sind zu einem wohlverdienten Mittagsnickerl im Bett verschwunden und ich habe nun in Ruhe Zeit für ein paar neue Zeilen. Viel ist passiert!  Von ersten Familienfesten mit Kind, über das erste Mal krank mit Kind (was ziemlich semi-geil ist) bis hin zu ersten, zaghaften Mamafreundschaften und einer ziemlich spontan zusammengefundenen Krabbelgruppe. Man will es nicht glauben, aber ich habe endlich mal andere Mütter kennengelernt, bei denen ich nicht sofort wieder davonlaufen möchte oder bei denen man Angst haben muss, unmittelbar mit glutenfreien Dinkelkeksen von des nachts, bei zunehmenden Mond, geernteten Korns beworfen oder direkt in den Alnatura geschleift zu werden und das ja so einfältig un...

Das Lied von Scham und Haar - sportliche Ausflüge in die örtliche Badeanstalt

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Hallo liebe Gigantica Gemeinde! Ich melde mich pünktlich, einen Tag vor dem dreimonatigen Geburtstag der Furzknotin mit einem kurzen Exposé zum Stand der Dinge bei Familie Gigantica zurück. Für den Einstieg: Das Stillen klappt nun zum Glück viel, viel besser! Danke an alle Mamis, die mir Mut zugesprochen haben. Es läuft! Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich bin die Milchkalaschnikow.  Wenn die Kurze und ich beim Spazierengehen in der Nähe der hiesigen Grundschule unterwegs sind, dort ein Achtjähriger hinfällt und kurz plärrt, hat das folgende Konsequenz. Meine Brüste so: FEUER!!! Wir kennen alle diese Szene aus Titanic, in der dann endlich auch unten im Maschinenraum angekommen ist, dass ein Eisberg voraus ist und der Tumult losbricht.  So in etwa ist das beim Weinen selbst fremder Kinder auch bei meinen Brüsten. Dazu läuft im Hintergrund Rammstein und Rambo hat einen kurzen Gastauftritt mit seinem Messer.  Klar, es zwickt ab und zu noch, aber es ist kein Vergleich...

Das Nippelmanifest oder auch das Trinkverhalten eines früh adoleszenten Milchdrachens

Liebe Freunde, Tja. Wo soll ich anfangen? Es ist ein großartiges Gefühl, ein Kind zu haben! Tatsächlich ist dieses Mama Ding irgendwie voll meins, ich bin ganz vernarrt in den kleinen Milchdrachen. Das Hausfrauen Ding hingegen ist es weniger. Ich meine, ich mache es, schreie aber innerlich den Staubsauger an, dass er den Scheiß doch bitte alleine machen soll. Job ist schließlich Job! Um auf den Milchdrachen zurück zu kommen. Genau darum wird es heute in diesem Blogpost gehen. Um Milch. Um viel Milch. Und um Drachen. Ich versteh nicht, wie die gute Daenerys Tagaryen immer so sorgenvoll seufzend auf ihre schuppigen Viecher blickt. Denen kannst ne halbe Kuh hinwerfen- zack- Ruhe im Puff, Feuertier satt, Muttern hat wieder Zeit die bezopfte Rübe mit bedeutungsschwerem Blick sinnierend aus dem Burgfenster zu strecken. Mal ein hungriges Kind gestillt, Fräulein? DAS ist Drachenfütterung! Da kann man seufzen! Und Zeit fürs Haare flechten...